In der Zeit von 1993 bis 2000 unternahm Tomasz Samek insgesamt dreizehn Reisen, die jeweils zwei bis drei Wochen dauerten und einen Weg von rund 100.000 Kilometern umfassten. Begleitet wurde er dabei von verschiedenen Mitarbeitern, mit denen er während der Touren den Wagen als Lebens- und Arbeitsraum teilte. Nicht zuletzt wegen der teuren Photoausrüstung konnten sie sich nicht weit bzw. lange von ihrem Wagen entfernen.

Allerdings war dieser Umstand vergleichsweise das geringere Problem: Aus der polnischen Staatsbürgerschaft Sameks resultierten Komplikationen bei der Einreise in die verschiedenen Länder, was eine sorgfältige Vorbereitung der Reisen erforderte. Doch auch intensive Vorarbeiten verhinderten nicht Photographierverbote, die mancherorts von der Polizei ausgesprochen wurden. Hinzu kamen Schwierigkeiten, die aus der innenpolitischen Entwicklung einiger Länder resultierten und bis zu bürgerkriegsähnlichen Situationen reichten.